Skurrile Gesetze in beliebten Reiseländern

15. Februar 2018

Abschied am BahnhofReisen in andere Länder bedeutet, sich auch mit kuriosen Vorschriften bekannt zu machen. Am besten macht man dies vor Abreise. Viele der Gesetze in fremden Ländern sind skurril und verleiten vielleicht zum Lachen, doch auf der anderen Seite können sie Urlaubern sehr viel Ärger bescheren. Nachfolgend einige Gesetze, die in beliebten Reiseländern gelten und die man in Deutschland häufig nicht kennt. Selbst wenn diese merkwürdig erscheinen, so gelten diese Vorschriften tatsächlich.

In England muss der Urlauber aufpassen, dass er beim Versenden einer Postkarte die Briefmarke nach Vorschrift aufklebt. Dies bedeutet, dass das Konterfrei der Queen aus Respekt vor ihr nicht falsch herum aufgeklebt werden darf. Es ist nicht nur unschicklich, sondern tatsächlich verboten. In Frankreich hingegen ist der Abschiedskuss am Bahnsteig verboten, und zwar bereits seit 1910. Der Grund: Es soll Zugverspätungen entgegengewirkt werden. Zu häufig kam es zu Verzögerungen, weil sich Paare am Bahnsteig nicht trennen konnten.
In den USA ist der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit tabu, was allgemein bekannt ist. Auch wer Alkohol sichtbar in der Öffentlichkeit trägt, macht sich strafbar. Ist der Kassierer an der Kasse noch nicht volljährig (21 Jahre), dann muss man in New York selbst tätig werden. Heißt, man scannt den Alkohol und tütet ihn selbst ein.
Die Stadt Singapur ist für ihre Reinlichkeit bekannt. Aus diesem Grund ist seit 1992 die Herstellung und damit der Verkauf von Kaugummis verboten. Straßen, Busse und U-Bahnen sollen sauber bleiben. Sogar die Einfuhr von Kaugummi ist untersagt. Bei Nichteinhalten drohen dem Touristen Geldstrafen von bis zu 150 Euro.
In Russland nimmt man es enorm wichtig mit der Sauberkeit des Autos. Urlauber mit Mietwagen sollten daher auf Sauberkeit achten, ansonsten droht ein Bußgeld von bis zu 200 Euro. In Moskau achten Polizisten auf ihren Kontrollgängen penibel genau, ob Windschutzscheibe und das Nummernschild richtig sauber sind.
Mit einer strengen Strafe müssen Touristen in Griechenland rechnen, wenn sie Steine von antiken Stätten mitnehmen. Selbst wenn es sich dabei nur um herkömmliche Kieselsteine am Wegesrand handelt, sie müssen liegenbleiben. Ehe man sich versieht, landet man nämlich für eine Nacht in der Polizeistation und muss danach auch noch die Kosten für das archäologische Gutachten tragen.

Zuletzt noch eine Vorschrift, die in Deutschland gilt. Jeder Urlauber liebt es, Strandburgen zu bauen. In Binz auf Rügen und auf Fehrmann dürfen kleine Sandburgen zwar entstehen, allerdings müssen sie abends wieder zugeschüttet werden. Dies soll davor schützen, dass Menschen nachts aufgrund von Löchern oder Sandbergen stolpern. In Sylt ist es sogar ganz verboten, am Strand Burgen zu bauen, weil diese angeblich Rettungsfahrzeuge behindern könnten.

Wohin die Reise auch gehen mag, und wenngleich es in anderen Ländern oft skurrile Gesetze gibt, so sollte immer auch der Versicherungsschutz in die Reiseplanung einbezogen werden, wie die Reiserücktrittsversicherung.


Keine Stornogebühren dank Reiserücktrittsversicherung

online vergleichenDie Vorfreude auf den Urlaub ist groß. Doch wer die Urlaubsreise bucht, denkt oft nicht daran, dass bis zum Reiseantritt vieles passieren könnte. Muss die Urlaubsreise abgesagt werden, ist es von Vorteil, wenn man eine Reiserücktrittsversicherung hat. Ansonsten drohen hohe Stornierungskosten, die je nachdem wie kurzfristig die Reise storniert wurde, bis zu 100 Prozent des Reisepreises betragen können.

Gehen Sie daher kein Risiko ein und schließen Sie eine Reiserücktrittsversicherung der Berlin Direkt Versicherung ab. Diese übernimmt die anfallenden Stornokosten und schützt Sie als Versicherungsnehmer vor den hohen Kosten.

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